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Mitteilungen des Schweizer Schafzuchtverbands

Der Leitende Ausschuss des Schweizerischen Schafzuchtverbandes hat die Situation rund um das Corona-Virus noch einmal diskutiert. Gerne informieren wir Sie hiermit über die Beschlüsse.

Der Schweizerische Schafzuchtverband

  • erlaubt dem Tierhalter, das 40-Tagesgewicht selbst zu erheben. Das erhobene Gewicht muss dem Herdebuch via Kontrolleur gemeldet werden.
  • weist eindringlich daraufhin, dass viele Züchterinnen und Züchter/Kontrolleurinnen und Kontrolleure zu der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) bezeichneten Risikogruppe gehören. Es dürfen deshalb nur in gegenseitigem Einverständnis Hofbesuche gemacht werden. Die Sicherheitsvorgaben des BAG müssen dabei zwingend eingehalten werden.
  • stellt den Mitgliedorganisationen das Durchführen von Punktierungen weiterhin frei.

Einzelne Kantone haben die Frühjahrspunktierungen bereits durchgeführt. In den übrigen Gebieten empfiehlt es sich, nur männliche Tiere zu punktieren, die zwingend eine Beurteilung zum Erhalt der Sektionszugehörigkeit benötigen.

  • ist bemüht, für jeden einzelnen Fall eine Lösung zu finden: Melden Sie sich beim Herdebuch, wenn das Punktieren zwingend nötig ist und nicht realisiert werden kann.
  • wird im Auftrag des Züchters weiterhin Aufträge für Abstammungskontrollen an Experten vergeben. Die Übernahme des Auftrags ist freiwillig und die Probennahme nur in gegenseitigem Einverständnis auszuführen.
  • schliesst die Teststation Hünenberg auf Ende nächste Woche für das Jahr 2020.

Unsere oberste Priorität ist es, Sie und unsere Mitarbeitenden zu schützen und Ihnen weiterhin einen ausgezeichneten Service anzubieten. Obwohl die Mitarbeitenden zu Hause arbeiten, sind unsere Telefone wie gewohnt täglich jeweils von 8-12 Uhr (montags 8-16 Uhr) besetzt.
Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und viel Energie bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen.
Wenn Sie weitere Fragen oder Anliegen haben, dürfen Sie sich gerne bei uns melden.

Schweizerischer Schafzuchtverband, Industriestr. 9, 3362 Niederönz, Tel. 062 956 68 68

Vorläufig keine Schlachtschafannahmen

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen verbietet ab dem 17. März bis zum 19. April 2020 sämtliche öffentliche Märkte in der Schweiz.

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Widdermarkt Gampel abgesagt

Wegen der Vorschriften bezüglich Corona-Virus muss der Widdermarkt Gampel vom Samstag, 28. März 2020 abgesagt werden.

Achtung: Keine Wollannahme im Frühjahr 2020

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Fabian Schwery neuer Oberjuryexperte

"Inscha" Präsident Fabian Schwery (ganz rechts) hat vor wenigen Tagen den Oberjuryexpertenkurs souverän bestanden. Herzliche Gratulation.

Die WAS-Delegierten tagten in St. Niklaus

WAS-Präsident Fabian Schwery bezeichnet das Jahr 2020 als ein Schicksalsjahr für die Landwirtschaft und ruft die Schäfer auf, die kommenden Herausforderungen mit vereinten Kräften anzugehen. Diesem Aufruf schliesst sich Nationalrat Franz Ruppen an, der Kampf gegen das Referendum zum Jagdgesetz kann nur gewonnen werden, wenn wir alle dafür einstehen. Und wir müssen den Kampf gewinnen - eine bessere Gelegenheit wird es nicht geben! Die WAS-Delegierten gingen mit dem guten Beispiel voran und haben die vom Vorstand vorgeschlagene Abstimmungskampf-Finanzierung gleich verdoppelt. Es geht aber nicht nur um die Finanzierung sondern viel mehr noch darum, zusammen mit dem Familien- und Freundeskreis die landwirtschaftsfremde Bevölkerung und die Gäste des Waliis für die Sache der Landwirtschaft zu gewinnen. 
Die WAS Genossenschaft St. Niklaus hat die Delegierten in St. Niklaus herzlich empfangen und bestens bewirtet. Präsident Fabian Schwery führte souverän durch die Generalversammlung, die sich sehr informativ und kurzweilig gestaltete. Kaum jemand wurde sich bewusst, dass er 2,5 Stunden auf dem gleichen Flecken sass. 
Mehr zur Delegiertenversammlung 2020

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Der WAS-Verband tagt am 11. Januar 2020 in St. Niklaus

Die 57jährige Genossenschaft WAS St. Niklaus unter dem Präsidium von Elmar Schnydrig zeichnet für die Organisation der Delegiertenversammlung des Verbands der Schafzuchtgenossenschaften Weisses Alpenschaf des Oberwallis verantwortlich. Sie findet um 09.30 Uhr in der Turnhalle von St. Niklaus statt und ist mit ihren 15 Traktanden wiederum reich befrachtet. Für die Geschäftsführerin Svenja Werlen wird es eine Premiere sein, für den Präsidenten Fabian Schwery bedeute die DV immer einen anstrengenden Tag und für alle hoffentlich zahlreich erscheinenden Delegierten wird es viel Neues aber auch Bewährtes zu erfahren geben.

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Schafe müssen ab 2020 in der TVD registriert und mit zwei Ohrmarken, eine davon elektronisch, markiert sein

Bald gilt es ernst. Ab dem 6. Januar 2020 ist die Tierverkehrsdatenbank für Schafe und Ziegen online. Was das für die Tierhalter heisst, finden Sie im Vortrag vom 9. Dezember im Landwirtschaftszentrum in Visp. 
Damit die Tierhalter ab dem 6. Januar ihre Tiere auf der TVD registrieren und bearbeiten können, müssen sie bei Herr Bernhard Grand vom Amt für Direktzahlungen (027 606 75 38) das Aufschalten der Kategorie Schafe verlangen. 

Fragen vom 9. Dezember beim Vortrag im Landwirtschaftszentrum in Visp:
Sind die IP-Suisse Ohrmarken gültig? Die neuen IP-Suisse Ohrmarken sind gültig. Es kann eine zusätzliche Ohrmarke ohne Mikrochip bestellt werden. Die älteren IP-Suisse Ohrmarken müssen ausgetauscht werden. Das System erkennt anhand der erfassten Ohrmarke ob auch eine neue Marke mit Mikrochip geliefert werden muss!

Wo wird das Geburtsgewicht erfasst? Das Geburtsgewicht wird weiterhin im Sheeponline erfasst. Es kann auch zusammen mit dem 40Tage-Gewicht erfasst werden. 

Auf der Webseite Schafe&Ziegen werden alle neuesten Informationen laufend aufgeschaltet. 

Werlen's Santos und Gruber's Jungmiss sind die Schönsten

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Walliser Züchter dominiert den Interkantonalen Markt in Münsingen

Erfolgreicher geht's kaum noch: Die Familie Ruffiner aus Niedergesteln stellt den Mister Münsingen und sichert sich mit hren fünf erstplatzierten Schafen den Kollektionssieg. Rund 50 Tiere führten die Mitglieder der Schafzuchtgenossenschaft  Niedergesteln am Interkantonalen Markt in Műnsingen auf. Neben der (schon fast aussergewöhnlich) erfogreichen Familie Ruffiner mit Mister- und Kollektionstitel erreichten Mathias und Kathrin Weissen den 7ten Rang sowie Sven und Leon Kalbermatter den 14ten Rang.